Skip to main content

 

Willkommen auf WeinWeinWein – dem Portal rund um Wein

Wir widmen uns dem edlen Tropfen Wein, seiner Geschichte, Herkunft und der Gegenwart und informieren Interessierte umfangreich. Unser Portal wird sukzessive ergänzt, sollten Ihnen Themen fehlen lassen Sie es uns gerne wissen.

 

Welcher Wein letztendlich entsteht und wie er sich am Schluss präsentiert, hängt von verschiedensten Faktoren ab wie Boden, Rebsorten, Verarbeitungsmethoden und Lagerung.

Zwischen folgenden Weinsorten wird unterschieden: Weißwein, Rotwein, Roséwein, Perlwein, Schaumwein, Edelsüßer Wein und Likörwein.

 

Die bekanntesten Weißweinsorten

Die bekanntesten Weinsorten unter den Weißweinen sind zum Beispiel der Chardonnay, eine edle Rebsorte, die in den vergangenen Jahren große Zuwächse erfahren hat. Weltweit verbreitet ist die Rebsorte Riesling, eine der anspruchsvollsten Weißweinreben.

Dieser Wein hat einen sehr fruchtigen Geschmack, er wird trocken und halbtrocken ausgebaut. Zu den Rebsorten mit hohem Alkoholgehalt zählt der Sauvignon Blanc. Sie ist eine Edelrebsorte mit würzigem Aroma. Der Pinot Blanc ist ein säurebetonter, frischer Weißwein. Der Grauburgunder, weltweit als Pinot Grigio bekannt, ist dagegen ein säurearmer Weißwein mit ebenfalls hohem Alkoholgehalt und goldgelber Farbe. Er wird übrigens aus roten Trauben hergestellt.

Zu den ältesten weißen Weinsorten zählt der Sylvaner, ein säurearmer Weißwein, der gut bekömmlich ist und zu den am häufigsten angebauten Rebsorten in Deutschland gehört. Der Müller-Thurgau ist die in Deutschland am häufigsten angebaute Weißweinsorte.

Die bekanntesten Rotweinsorten

Die bekanntesten Weinsorten unter den Rotweinen sind zum Beispiel Cabernet Sauvignon, die wohl berühmteste Rotweinrebe der Welt. Sie bringt hochwertige Rotweine hervor, die lange gelagert werden können. Spätburgunder oder Pinot Noir können bei entsprechender Sorgfalt ebenfalls edle Weine hervorbringen.

Eine klassische Bordeaux Traube ist der Merlot, der als Verschnittwein oder als sortenreiner Wein vermarktet wird. Beliebt sind bei uns auch die italienischen Weine Barolo und Barbaresco von der Rebsorte Nebbiolo, weiterhin Chianti und Vino Nobile von der Rebsorte Sangiovese. Eine erst vor 50 Jahren in Deutschland gezüchtete Weinsorte, der Dornfelder, ist inzwischen ein Rotweinklassiker, der sich bei uns einer immer weiter steigenden Nachfrage erfreut.

Ein süffiger, aber vollmundiger Schoppenwein ist der Portugieser. Eine erfolgreiche Neuzüchtung mit Zukunft ist die Weinsorte Regent, die feurige Weine mit hohem Mostgewicht hervorbringt. In Baden-Württemberg ist der Schwarzriesling eine sehr beliebte Weinsorte, eine säurearme Alternative zum Spätburgunder.

Weinsorten vorgestellt

 

 

 

Roséweine

Was die Beurteilung von Roséweinen angeht unterscheiden sich die Geister. Die einen erkennen Roséwein als eine vollwertige Weinsorte neben Rot- und Weißweinen an, die anderen finden sie völlig überflüssig. Leichte und frische Roséweine haben sich gut gekühlt als Alternative zu Weiß- und Rotweinen im Sommer durchgesetzt. Die Farbe ist lachsfarben bis dunkelrosa.

Die übliche Herstellungsweise von Roséweinen ist nicht das Mischen von Rot- und Weißwein. Das ist in den meisten Ländern verboten. Eine Herstellungsweise von Rosé ist, indem der Winzer die blauen Trauben anquetscht und die Maische einige Stunden stehen lässt.  Dann presst der Winzer die Maische und vergärt den Saft.

Roséweine kommen quasi aus allen bekannten Ländern, wo Rotweine ausgebaut werden wie Deutschland, Frankreich, Südafrika, Kalifornien, Italien, Spanien.

Perlweine

Perlwein ist ein „halb-schäumender“ Wein, der zwischen 1 und 2,5 bar Kohlensäureüberdruck aufweist.

In den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war Perlwein in Deutschland sehr in Mode. Danach war er fast vergessen bis zu den 1990er Jahren, als die Italiener Perlweine als Prosecco frizzante auf den deutschen Markt brachten. Seitdem werden auch wieder in Deutschland zunehmend Perlweine produziert und unter dem Namen Secco vermarktet.

Schaumweine

Die Herstellungsweise von Schaumweinen unterscheidet sich in der Herkunft des Kohlenstoffdioxids. Ab 3 bar spricht man von Schaumwein. Der Alkoholgehalt muss mindestens 7% Vol. sein.

In fast allen Weinbauregionen werden Schaumweine hergestellt. In Deutschland ist die Bezeichnung Sekt oder Winzersekt üblich. Als Herstellungsweisen gibt es das Flaschengär- oder das Tankgärverfahren. Champagner ist ein französischer Qualitätsschaumwein aus der Champagne. Die Bezeichnung für Schaumwein in Italien ist Spumante. Bekannt sind Prosecco, den es auch als Perlwein gibt und Asti Spumante. In Portugal wird Schaumwein Vinho espumante genannt. Bekannt in Spanien ist der Cava mit Qualitätsanforderungen wie der Champagner. Aus der Ukraine ist der Krimsekt zu uns gekommen.

Edelsüße Weine

Edelsüße Weine entstehen aus Most von edelfaulen Trauben. Sie sind von einem Edelschimmelpilz befallen, der nur bei warmem Herbstwetter mit Frühnebeln wächst. Nur wenige Anbaugebiete erfüllen diese Voraussetzungen, deshalb ist die Herstellung von edelsüßen Weinen nicht überall möglich. Man unterscheidet zwischen Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen.

Likörweine

Bei der Herstellung von Likörweinen wird der Gärprozess unterbrochen, dann werden sie mit Alkohol angereichert. Der Alkoholgehalt muss bei mindestens 12 Vol.-% liegen. Sie kommen hauptsächlich aus südeuropäischen Anbaugebieten. Bekannte Likörweine sind Portwein, Madeira und Marsala.