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Hilft Rotwein gegen Krebs?

Dass sich Lebensmittel wie Tomaten und Rotwein positiv auf die Gesundheit auswirken könne, wird schon lange vermutet.

Auf einer Gesundheitskonferenz in Long Beach im US-Bundesstaat Kalifornien stellte der Wissenschaftler William Li die Ergebnisse seiner Forschung dar. Demnach können Rotwein, Heidelbeeren, Knoblauch, Petersilie, Soja und dunkle Schokolade neben verschiedenen Tees Krebszellen regelrecht „aushungern“.

Bestätigt wurden diese Ergebnisse von Forschern der Universität Illinois / USA. Die Inhaltsstoffe von Rotwein, besonders der sekundäre Pflanzenstoff Resveratrol, können Erkenntnissen nach Brustkrebstumore sogar im fortgeschrittenen Stadium stoppen. Das bestätigt auch eine Studie, die im Wissenschaftsmagazin „FASEB Journal“ veröffentlicht wurde. Die Forscher glauben, dass die im Rotwein enthaltene Substanz Resveratrol das Hormon Östrogen, das hauptsächlich für das Wachstum von Brusttumoren verantwortlich ist, blockiere. Zusätzlich hemme Resveratrol die Vermehrung von hormonresistenten Brustkrebszellen. Das wäre für Brustkrebs-Patientinnen, bei denen Hormontherapien nicht anschlagen, von großer Bedeutung.

Das amerikanische Krebsforschungsinstitut und der Weltfonds für Krebsforschung „World Cancer Research Fund“ haben entdeckt, dass das Risiko an Blasenkrebs zu erkranken um bis zu 7 Prozent bei erblich belasteten Personen durch den Genuss von Rotwein gesenkt wird. Das Krebsinstitut kommt zu dem Ergebnis, dass diese Studie auch bei anderen Krebsarten Anwendung finden kann. Der Rotwein sollte aber nicht zu viel Alkohol enthalten, also ein eher leichter Wein sein, wie man ihn in den Mittelmeerländern zum Essen bevorzugt.

Wer Rotwein in kleinen Mengen trinkt, ist auf der sicheren Seite. Sein übermäßiger Konsum könnte dagegen das Krebsrisiko in den oberen Verdauungswegen wie Mund, Rachen, Kehlkopf und Speiseröhre erhöhen.


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